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Knetschen Hallen 186

Industrie
Die Lederfabrik Knecht

1873 gründete Johann Knecht eine Gerberei, bereits 5 Jahre später übernahm er die leistungsstarke Gerberei von Isaac Sussmann.
1904 erwarb Johann Knecht die Lederfabrik von Ferdinand Wördemann dieser hatte sie zwischen 1870 und 1890 gegründet.
Nach und nach wurde die Fabrik immer weiter erweitert und war der größte Elmshorner Betrieb mit insgesamt maximal 500 Angestellten.

Der Hauptsitz Vormstegen erzeugte selbst Strom mit einer Dampfmaschine.
Die Kohle kam per Bahn, die Fabrik verfügte über einen eigenen Bahnanschluss.
1939 entstand ein verharrender Brand in der Spritzerei (im 1926 errichteten Gebäude). Der Westgiebel durchschlug das Dach des Maschinenhauses. Ausgebrannt sind der 2.,3. und 4. Stock.
1953 erfolgte die Stilllegung der Lederfabrik Joh. Knecht & Söhne.
1953 wurde die Lederfabrik Joh. Knecht & Söhne stillgelegt. Die Nachfrage nach Leder war aufgrund alternativer Produkten wie Gummi und Kunstleder stark zurückgegangen. Das Eigenkapital reichte nicht, um den Konkurs abzuwenden. Auch das Zerwürfnis zwischen Wilhelm Knecht und seinen Neffen Kurt und Hans dürfte eine Rolle gespielt haben.
Nach der Stilllegung der Lederfabrik im Jahre 1953 übernahm Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre das damals aufstrebende Teppichhaus Kibek die leerstehenden Gebäude und nutzte es als Lager.
2006 zog das Unternehmen in ein neues hochmodernes Hochregallager um, und das alte Lager wurden nicht mehr gebraucht und Steht seit dem Lehr.
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